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87527 Sonthofen
Deutschland
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Urheberrecht
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Sharkz ist ein digitales Produkt von SharkzSystem und wird durch
SharkzSystem entwickelt, betrieben und verwaltet.
Die Kommunikation mit SharkzSystem kann in deutscher Sprache erfolgen.
§ 2 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche
Rechtsbeziehungen zwischen SharkzSystem und den Nutzern der Plattform
Sharkz.
Die Plattform kann von Verbrauchern und Unternehmern als Auftraggeber
genutzt werden. Als Dienstleister dürfen ausschließlich Unternehmer
im Sinne des
§ 14 BGB
auftreten.
Abweichende Geschäftsbedingungen eines Nutzers gelten gegenüber
SharkzSystem nur, wenn SharkzSystem ihrer Geltung ausdrücklich in
Textform zugestimmt hat.
Individuelle Angebote, Buchungsbestätigungen und besondere
Vertragsvereinbarungen gehen diesen AGB vor, soweit sie ausdrücklich
abweichende Regelungen enthalten.
§ 3 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser AGB gelten folgende Begriffsbestimmungen:
Auftraggeber sind Verbraucher oder Unternehmer,
die über Sharkz Dienstleistungen suchen oder eine Anfrage
einstellen.
Dienstleister sind Unternehmer, Selbstständige,
Gewerbetreibende oder Unternehmen, die ihre Leistungen über Sharkz
präsentieren oder Anfragen erhalten.
Nutzer sind alle Auftraggeber, Dienstleister und
sonstigen registrierten oder nicht registrierten Besucher der
Plattform.
Lead ist eine über Sharkz bereitgestellte
geschäftliche Kontaktmöglichkeit zu einem Auftraggeber, der eine
Dienstleistungsanfrage übermittelt hat.
Plattformvertrag ist der Vertrag zwischen
SharkzSystem und dem jeweiligen Nutzer über die Nutzung von Sharkz.
Dienstleistungsvertrag ist der gesonderte Vertrag
zwischen Auftraggeber und Dienstleister über die Ausführung einer
konkreten Leistung.
§ 4 Leistungen der Plattform
Sharkz ist eine digitale Vermittlungs- und Verwaltungsplattform für
regionale Dienstleistungen.
Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf Reinigungsleistungen, darunter:
Haushaltsreinigung;
Büroreinigung;
Gebäude- und Unterhaltsreinigung;
Treppenhausreinigung;
Praxisreinigung;
Hotel- und Gastronomiereinigung;
Ferienwohnungs- und Airbnb-Reinigung;
Fenster- und Glasreinigung;
Grundreinigung;
Bauendreinigung;
Housekeeping und vergleichbare Dienstleistungen.
Sharkz kann zukünftig weitere regionale Dienstleistungsbereiche
aufnehmen.
Die Plattform kann insbesondere folgende Funktionen bereitstellen:
Dienstleistersuche;
Erstellung von Dienstleistungsanfragen;
Zuordnung und Weiterleitung von Anfragen;
Unternehmens- und Dienstleisterprofile;
Kontakt- und Nachrichtenfunktionen;
Auftraggeber- und Dienstleister-Dashboards;
Angebots- und Statusfunktionen;
Bewertungen;
Statistiken und Auswertungen;
Leadzugänge;
kostenpflichtige Pakete;
hervorgehobene Profile und Platzierungen;
weitere Vermittlungs- und Verwaltungsfunktionen.
Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach der jeweiligen
Plattformversion und dem vom Nutzer gebuchten Paket.
§ 5 Rolle von SharkzSystem
SharkzSystem stellt die technische Infrastruktur zur Erfassung,
Darstellung, Zuordnung und Vermittlung von Dienstleistungsanfragen
bereit.
SharkzSystem kann Auftraggeber und Dienstleister bei der
Kontaktaufnahme und bei organisatorischen Abläufen unterstützen.
SharkzSystem schuldet jedoch nicht die Ausführung der angefragten
Dienstleistung.
Der Dienstleistungsvertrag kommt ausschließlich zwischen dem
Auftraggeber und dem ausgewählten Dienstleister zustande.
Abhängig vom Inhalt der vereinbarten Leistung kann es sich insbesondere
um einen Werkvertrag nach
§ 631 BGB
oder um einen Dienstvertrag nach
§ 611 BGB
handeln.
SharkzSystem wird nicht Vertragspartei des zwischen Auftraggeber und
Dienstleister geschlossenen Dienstleistungsvertrages.
SharkzSystem ist insbesondere nicht verantwortlich für:
die Qualität oder Mangelfreiheit der Dienstleistung;
die fachliche und rechtliche Zulässigkeit der Ausführung;
die Einhaltung vereinbarter Termine;
die Preisgestaltung des Dienstleisters;
die Zahlung durch den Auftraggeber;
die Vertragserfüllung durch Auftraggeber oder Dienstleister;
Gewährleistungs-, Garantie- oder Schadensersatzansprüche aus dem
Dienstleistungsvertrag;
steuerliche, gewerberechtliche oder sozialversicherungsrechtliche
Pflichten der Vertragsparteien.
Die Bezeichnungen „Partner“, „Partnerbetrieb“ oder
„Partnerunternehmen“ begründen keine Gesellschaft, kein
Arbeitsverhältnis, kein Franchiseverhältnis, kein
Handelsvertreterverhältnis und keine Vertretungsmacht.
§ 6 Registrierung
Für bestimmte Funktionen ist die Einrichtung eines Nutzerkontos
erforderlich.
Registrieren dürfen sich nur volljährige und unbeschränkt
geschäftsfähige Personen. Registriert sich eine Person für ein
Unternehmen, muss sie zur Vertretung des Unternehmens berechtigt sein.
Der Plattformvertrag kommt zustande, sobald SharkzSystem die
Registrierung bestätigt oder das Nutzerkonto freischaltet.
Sämtliche bei der Registrierung gemachten Angaben müssen vollständig,
aktuell und wahrheitsgemäß sein.
Dienstleister müssen ihren vollständigen Unternehmensnamen, ihre
ladungsfähige Anschrift, Kontaktdaten, Rechtsform und ihren
Unternehmerstatus korrekt angeben.
SharkzSystem kann insbesondere folgende Nachweise verlangen:
Gewerbeanmeldung;
Handelsregisterauszug;
Handwerkskarte oder Handwerksrollennachweis;
Identitätsnachweis;
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung;
berufliche Erlaubnisse, Zulassungen oder Qualifikationen;
weitere erforderliche Unternehmensnachweise.
Ein Anspruch auf Registrierung oder Freischaltung besteht nicht.
SharkzSystem kann eine Registrierung insbesondere ablehnen, wenn:
Angaben unvollständig oder widersprüchlich sind;
erforderliche Nachweise fehlen;
die Identität nicht ausreichend überprüft werden kann;
konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch oder Betrug bestehen;
eine frühere Sperrung umgangen werden soll;
das angebotene Leistungsgebiet nicht zu Sharkz passt;
technische oder betriebliche Gründe entgegenstehen.
§ 7 Nutzerkonto und Zugangsdaten
Nutzer müssen ihre Zugangsdaten geheim halten und durch geeignete
Sicherheitsmaßnahmen vor dem Zugriff Dritter schützen.
Nutzer dürfen ihr Konto nicht ohne vorherige Zustimmung von
SharkzSystem auf andere Personen oder Unternehmen übertragen.
Besteht der Verdacht einer unbefugten Nutzung, muss der Nutzer
SharkzSystem unverzüglich informieren und sein Passwort ändern.
SharkzSystem darf bei konkreten Sicherheitsrisiken Passwörter
zurücksetzen, aktive Sitzungen beenden oder den Zugang vorübergehend
beschränken.
Nutzer haften nach den gesetzlichen Vorschriften für Aktivitäten über
ihr Nutzerkonto, soweit sie die missbräuchliche Verwendung zu vertreten
haben.
§ 8 Überprüfung von Dienstleistern
SharkzSystem kann die Identität, Unternehmereigenschaft und einzelne
Unternehmensangaben eines Dienstleisters überprüfen.
Eine Kennzeichnung als „geprüft“, „verifiziert“ oder vergleichbar
bedeutet ausschließlich, dass bestimmte Angaben oder Dokumente nach
den von SharkzSystem festgelegten Kriterien überprüft wurden.
Eine solche Kennzeichnung ist keine Garantie für:
die Qualität der Dienstleistungen;
die Zuverlässigkeit des Dienstleisters;
die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit;
die Bonität;
die Eignung für einen konkreten Auftrag;
die ordnungsgemäße spätere Vertragserfüllung.
Dienstleister müssen Änderungen ihrer Unternehmens-, Kontakt-,
Zulassungs- und Versicherungsdaten unverzüglich aktualisieren.
SharkzSystem darf Kennzeichnungen entfernen, wenn Nachweise fehlen,
abgelaufen oder unzutreffend sind.
§ 9 Dienstleistungsanfragen
Auftraggeber können ihren Dienstleistungsbedarf über die dafür
vorgesehenen Formulare übermitteln.
Alle Angaben, insbesondere zur Leistungsart, zum Einsatzort, zum
Zeitraum, zur Objektgröße und zu besonderen Anforderungen, müssen
vollständig und wahrheitsgemäß sein.
Die Erstellung einer gewöhnlichen Dienstleistungsanfrage ist für
Auftraggeber kostenlos und unverbindlich, sofern vor der Übermittlung
nicht ausdrücklich eine kostenpflichtige Leistung angezeigt wird.
Die Übermittlung einer Anfrage stellt grundsätzlich noch kein
verbindliches Angebot zum Abschluss eines Dienstleistungsvertrages dar.
SharkzSystem darf den Auftraggeber kontaktieren, um Angaben zu
konkretisieren, die Echtheit der Anfrage zu prüfen oder eine geeignete
Zuordnung vorzunehmen.
SharkzSystem darf eine Anfrage an einen oder mehrere passende
Dienstleister weiterleiten. Anfragen werden grundsätzlich nicht
exklusiv vermittelt.
SharkzSystem garantiert nicht, dass:
ein geeigneter Dienstleister gefunden wird;
ein Dienstleister ein Angebot abgibt;
ein Vertrag zustande kommt;
ein bestimmter Preis oder Termin eingehalten werden kann;
die Anfrage nur einem Dienstleister übermittelt wird.
Unvollständige, rechtswidrige, offensichtlich fingierte, veraltete oder
missbräuchliche Anfragen dürfen entfernt oder nicht weitergeleitet
werden.
§ 10 Kontaktaufnahme und Vertragsschluss
Die Freischaltung eines Leads, die Anzeige von Kontaktdaten oder die
Betätigung einer Funktion wie „Interesse bekunden“ stellt
grundsätzlich noch keinen verbindlichen Dienstleistungsvertrag dar.
Ein verbindlicher Dienstleistungsvertrag entsteht erst durch eine
gesonderte Einigung zwischen Auftraggeber und Dienstleister über
Leistungsumfang, Vergütung, Ausführungszeitraum und weitere
Vertragsbedingungen.
Wird über eine Plattformfunktion ausnahmsweise unmittelbar ein
verbindlicher Vertrag geschlossen, wird dies vor Abgabe der Erklärung
eindeutig angezeigt.
Auftraggeber sind frei in der Auswahl eines Dienstleisters.
Dienstleister sind frei darin, ob sie eine Anfrage bearbeiten oder ein
Angebot abgeben.
Eigene Vertragsbedingungen eines Dienstleisters gelten ausschließlich
für den Vertrag zwischen Auftraggeber und Dienstleister. SharkzSystem
wird dadurch nicht verpflichtet.
Nutzer dürfen nur Inhalte veröffentlichen, an denen sie die
erforderlichen Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und sonstigen Rechte
besitzen.
Der Nutzer räumt SharkzSystem für die Dauer der Veröffentlichung ein
einfaches, nicht ausschließliches und räumlich unbeschränktes
Nutzungsrecht ein, soweit dies für:
die Speicherung;
die technische Verarbeitung;
die Darstellung auf der Plattform;
die Darstellung in Suchergebnissen;
die Bewerbung des jeweiligen öffentlichen Dienstleisterprofils
innerhalb der Sharkz-Angebote
erforderlich ist.
Eine darüber hinausgehende Nutzung für externe Werbekampagnen erfolgt
nur mit gesonderter Zustimmung oder auf Grundlage einer anderen
gesetzlichen Erlaubnis.
Unzulässig sind insbesondere Inhalte, die:
Rechte Dritter verletzen;
unwahr oder irreführend sind;
beleidigend, bedrohend oder diskriminierend sind;
rechtswidrige Tätigkeiten fördern;
Schadsoftware oder schädliche Links enthalten;
gegen diese AGB verstoßen.
§ 12 Bewertungen
Bewertungen müssen auf einer tatsächlichen geschäftlichen Erfahrung,
einer nachweisbaren Kontaktaufnahme oder einer über Sharkz vermittelten
Anfrage beruhen.
Unzulässig sind insbesondere:
erfundene oder gekaufte Bewertungen;
Eigenbewertungen;
nicht offengelegte Bewertungen durch Mitarbeiter, Angehörige oder
wirtschaftlich verbundene Personen;
Bewertungen durch Wettbewerber mit Schädigungsabsicht;
unwahre Tatsachenbehauptungen;
Beleidigungen, Diskriminierungen oder Verleumdungen;
Drohungen mit negativen Bewertungen zur Durchsetzung sachfremder
Forderungen;
Gegenleistungen, die ausschließlich von einer positiven Bewertung
abhängig gemacht werden.
SharkzSystem kann die Abgabe einer Bewertung davon abhängig machen,
dass eine Anfrage, Kontaktaufnahme oder Vermittlung über die Plattform
dokumentiert ist.
Eine als „verifiziert“ gekennzeichnete Bewertung bedeutet, dass
SharkzSystem anhand der Plattformdaten oder geeigneter Nachweise eine
geschäftliche Interaktion nachvollziehen konnte. Die Kennzeichnung
garantiert nicht die objektive Richtigkeit jeder Aussage.
Positive und negative Bewertungen werden nach denselben
Prüfungsmaßstäben behandelt.
Bewertungen dürfen vorübergehend ausgeblendet oder entfernt werden,
wenn konkrete Anhaltspunkte für Rechtsverletzungen, Manipulationen oder
Verstöße gegen diese AGB bestehen.
Betroffene Dienstleister können eine Überprüfung verlangen und zu einer
Bewertung Stellung nehmen.
§ 13 Verbotene Nutzung
Untersagt sind insbesondere:
automatisiertes Auslesen, Kopieren oder Sammeln von Plattformdaten
ohne Zustimmung;
der Einsatz nicht genehmigter Bots oder Crawler;
das Umgehen technischer Schutz- oder Zugriffssysteme;
Spam und unerlaubte Massenwerbung;
die Erstellung fingierter Anfragen oder Nutzerkonten;
die Manipulation von Rankings, Bewertungen oder Statistiken;
die Nutzung fremder Identitäten oder Unternehmensdaten;
die Verbreitung von Schadsoftware;
die Weitergabe von Kundendaten an unberechtigte Dritte;
die Nutzung vermittelter Kontaktdaten für auftragsfremde Werbung;
die Vermittlung oder Durchführung von Schwarzarbeit;
Handlungen, die die Sicherheit oder Funktionsfähigkeit der Plattform
beeinträchtigen.
§ 14 Meldung rechtswidriger Inhalte und Moderationsmaßnahmen
Rechtswidrige Inhalte und Verstöße gegen diese AGB können über eine
vorhandene Meldefunktion oder per E-Mail an
info@sharkz.eu
gemeldet werden.
Eine Meldung sollte insbesondere enthalten:
die genaue Bezeichnung oder Fundstelle des Inhalts;
eine nachvollziehbare Begründung;
gegebenenfalls geeignete Nachweise;
den Namen und eine Kontaktmöglichkeit des Meldenden;
eine Erklärung, dass die Angaben nach bestem Wissen richtig sind.
SharkzSystem prüft Meldungen sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig.
SharkzSystem kann insbesondere:
zusätzliche Informationen anfordern;
Inhalte vorübergehend ausblenden;
Inhalte entfernen;
die Sichtbarkeit eines Inhalts beschränken;
Funktionen eines Kontos beschränken;
ein Konto vorübergehend oder dauerhaft sperren.
Soweit rechtlich und tatsächlich möglich, erhält der betroffene Nutzer
eine verständliche Begründung der Maßnahme.
Nutzer können innerhalb von sechs Monaten nach Mitteilung einer
Moderationsentscheidung eine interne Überprüfung per E-Mail verlangen.
Eine vorherige Anhörung kann unterbleiben, wenn dies zur Abwehr
unmittelbarer Gefahren, zur Beweissicherung, zum Schutz anderer Nutzer
oder aufgrund gesetzlicher Vorgaben erforderlich ist.
§ 15 Plattformverfügbarkeit und technische Änderungen
SharkzSystem bemüht sich um eine zuverlässige und möglichst
unterbrechungsfreie Bereitstellung der Plattform.
Eine jederzeitige und ununterbrochene Verfügbarkeit wird nicht
garantiert.
Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch
Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technische Störungen,
Ausfälle von Drittanbietern, Cyberangriffe, höhere Gewalt oder
behördliche Maßnahmen entstehen.
SharkzSystem darf kostenlose Funktionen ändern, erweitern oder
einstellen.
Wesentliche Funktionen kostenpflichtiger Pakete dürfen nur aus einem
sachlichen Grund geändert werden, insbesondere aufgrund:
geänderter gesetzlicher Anforderungen;
technischer Weiterentwicklungen;
notwendiger Sicherheitsmaßnahmen;
Änderungen bei eingebundenen Drittanbietern;
der Abwehr von Missbrauch;
der Weiterentwicklung des Plattformmodells.
Wird eine wesentliche kostenpflichtige Funktion erheblich eingeschränkt
und keine gleichwertige Alternative angeboten, kann der betroffene
Nutzer den kostenpflichtigen Vertrag außerordentlich kündigen.
§ 16 Zuordnung, Ranking und bezahlte Platzierungen
Die Zuordnung von Anfragen und die Reihenfolge von Dienstleistern in
Suchergebnissen kann insbesondere anhand folgender Hauptparameter
erfolgen:
Sehr hohe Bedeutung:
Übereinstimmung von Leistungsart, Einsatzort, Entfernung,
Suchkriterien und Tätigkeitsgebiet.
Hohe Bedeutung:
Verfügbarkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Annahmeverhalten und
Aktualität des Profils.
Mittlere bis hohe Bedeutung:
Vollständigkeit des Profils, überprüfte Unternehmensangaben,
Qualifikationen, Erfahrungen und Bewertungen.
Weitere Bedeutung:
technische Erreichbarkeit, Zeitpunkt der Anfrage, ausgewogene
Verteilung, Nutzerfilter und Rotationsmechanismen.
Zusätzliche Bedeutung:
ein gebuchtes Sichtbarkeits-, Premium- oder Platzierungspaket.
Die konkrete Gewichtung kann je nach Anfrage, Region,
Dienstleistungskategorie und Verfügbarkeit variieren.
Bezahlte Platzierungen oder durch Zahlungen beeinflusste
Hervorhebungen werden angemessen als „Anzeige“, „Gesponsert“,
„Top-Partner“ oder vergleichbar gekennzeichnet.
Die Buchung eines kostenpflichtigen Pakets garantiert keinen Auftrag,
keine bestimmte Position und keinen bestimmten Umsatz.
SharkzSystem ist nicht verpflichtet, vollständige Algorithmen,
Geschäftsgeheimnisse oder technische Manipulationsschutzmaßnahmen
offenzulegen.
§ 17 Kostenpflichtige Leistungen
SharkzSystem kann insbesondere folgende kostenpflichtige Leistungen
für Dienstleister anbieten:
Abonnement- und Mitgliedschaftspakete;
Profil- und Sichtbarkeitspakete;
hervorgehobene Platzierungen;
erweiterte Statistiken;
Kontakt- und Leadzugänge;
Leadkontingente;
erfolgsabhängige Vermittlungsmodelle;
individuelle Kooperationspakete.
Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt durch eine ausdrückliche Buchung,
die Annahme eines individuellen Angebots oder die Freischaltung einer
eindeutig als kostenpflichtig gekennzeichneten Leistung zustande.
Vor Vertragsschluss werden insbesondere angezeigt oder vereinbart:
der Leistungsumfang;
der Preis;
die steuerliche Behandlung;
der Abrechnungszeitraum;
die Vertragslaufzeit;
die Kündigungsfrist;
enthaltene Leads oder Kontakte;
gegebenenfalls die Höhe einer Vermittlungsprovision.
Kostenpflichtige Dienstleisterpakete werden ausschließlich gegenüber
Unternehmern angeboten.
Wird zukünftig eine kostenpflichtige Leistung gegenüber Verbrauchern
angeboten, erhält der Verbraucher vor der Buchung die gesetzlich
vorgeschriebenen Informationen und gegebenenfalls eine gesonderte
Widerrufsbelehrung.
§ 18 Zahlungsabwicklung über die Mollie API
Zahlungen für kostenpflichtige Leistungen von Sharkz, insbesondere für
Abonnements, Pakete, Leadzugänge, Kontaktfreischaltungen oder
Vermittlungsvergütungen, können über den Zahlungsdienstleister
Mollie B.V., Keizersgracht 126, 1015 CW Amsterdam,
Niederlande, abgewickelt werden.
Die technische Zahlungsabwicklung erfolgt über die von Mollie
bereitgestellte Programmierschnittstelle, nachfolgend
„Mollie API“ genannt.
Die im konkreten Zahlungsvorgang verfügbaren Zahlungsarten werden dem
Nutzer im Bezahlvorgang angezeigt. Ein Anspruch auf die Bereitstellung
einer bestimmten Zahlungsart besteht nicht.
Zur Durchführung einer Zahlung können die hierfür erforderlichen
Zahlungs-, Transaktions-, Rechnungs- und Kontaktdaten an Mollie sowie
an die jeweils beteiligten Banken, Kreditkartenunternehmen oder
Anbieter der ausgewählten Zahlungsmethode übermittelt werden.
Mollie verarbeitet Zahlungsdaten im Rahmen seiner Tätigkeit als
regulierter Zahlungsdienstleister nach seinen eigenen rechtlichen und
datenschutzrechtlichen Vorgaben.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch Mollie sind in der
Datenschutzerklärung von Mollie abrufbar:
Die Durchführung der Zahlung durch Mollie ändert nichts daran, dass der
Vertrag über die kostenpflichtige Sharkz-Leistung zwischen
SharkzSystem und dem jeweiligen Nutzer besteht.
Mollie wird durch die Zahlungsabwicklung nicht Vertragspartei des
Plattformvertrages, des Leadvertrages oder des zwischen Auftraggeber
und Dienstleister geschlossenen Dienstleistungsvertrages.
Eine Zahlungsverpflichtung gilt erst als erfüllt, wenn der
geschuldete Betrag erfolgreich und endgültig gutgeschrieben wurde.
Wird eine Zahlung abgebrochen, abgelehnt, zurückgebucht oder nicht
erfolgreich abgeschlossen, bleibt die zugrunde liegende
Zahlungsverpflichtung bestehen, soweit keine berechtigte Erstattung
oder anderweitige Vereinbarung vorliegt.
Wiederkehrende Zahlungen werden nur durchgeführt, wenn:
ein entsprechendes Abonnement gebucht wurde;
der Nutzer vor der Buchung über Preis, Intervall, Laufzeit und
Kündigung informiert wurde;
der Nutzer die wiederkehrende Belastung ausdrücklich autorisiert
hat;
ein erforderliches Zahlungsmandat oder eine vergleichbare
Zahlungsautorisierung vorliegt.
Eine Rückerstattung erfolgt, soweit technisch möglich, über die
ursprünglich verwendete Zahlungsmethode. Gesetzliche Ansprüche des
Nutzers bleiben unberührt.
Zahlungen für die eigentliche Reinigungs- oder sonstige Dienstleistung
erfolgen grundsätzlich unmittelbar zwischen Auftraggeber und
Dienstleister, sofern Sharkz im konkreten Fall nicht ausdrücklich eine
Zahlungsabwicklung über die Plattform anbietet.
§ 19 Abonnements und Pakete
Vertragslaufzeit, Abrechnungsperiode, Leistungsumfang und
Kündigungsfrist ergeben sich aus der jeweiligen Buchungsübersicht oder
dem individuellen Angebot.
Eine automatische Verlängerung erfolgt nur, wenn diese vor der Buchung
ausdrücklich angezeigt und vereinbart wurde.
Ein Upgrade kann entsprechend der Buchungsübersicht sofort wirksam
werden.
Ein Downgrade wird grundsätzlich zum Ende des laufenden
Abrechnungszeitraums wirksam.
Nicht genutzte Leads, Kontaktfreischaltungen oder sonstige Kontingente
verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums, sofern keine
Übertragung ausdrücklich vereinbart wurde.
Die Nichtnutzung eines gebuchten Pakets begründet grundsätzlich keinen
Erstattungsanspruch, sofern SharkzSystem die gebuchten Funktionen
vertragsgemäß bereitgestellt hat.
§ 20 Entgeltpflichtige Leads und Kontakte
Ein Lead ist eine über Sharkz bereitgestellte geschäftliche
Kontaktmöglichkeit zu einem Auftraggeber, der eine grundsätzlich
passende Dienstleistungsanfrage übermittelt hat.
Eine Leadgebühr kann insbesondere fällig werden, wenn:
ein Lead freigeschaltet wird;
Kontaktdaten sichtbar gemacht werden;
eine Anfrage ausdrücklich angenommen wird;
Kontaktdaten an den Dienstleister übermittelt werden;
ein Lead aus einem gebuchten Kontingent abgerufen wird.
Der konkrete Preis und der Zeitpunkt der Entstehung der Leadgebühr
werden vor der Freischaltung oder in der Paketbeschreibung angezeigt.
Eine Leadgebühr wird grundsätzlich für die bereitgestellte
Kontaktmöglichkeit und nicht für den erfolgreichen Abschluss eines
Dienstleistungsvertrages berechnet.
SharkzSystem garantiert insbesondere nicht, dass:
der Auftraggeber auf eine Kontaktaufnahme reagiert;
der Dienstleister den Auftrag erhält;
das Budget für den Dienstleister wirtschaftlich ist;
der Lead ausschließlich einem Dienstleister angeboten wird;
der Auftraggeber seine Anfrage nicht ändert oder zurückzieht.
Ein Dienstleister kann einen Lead innerhalb von sieben Kalendertagen
nach Freischaltung beanstanden, wenn:
die übermittelten Kontaktdaten nachweislich falsch oder nicht
nutzbar sind;
derselbe Lead demselben Dienstleister innerhalb von 90 Tagen
mehrfach berechnet wurde;
die Anfrage aufgrund eines technischen Fehlers eindeutig außerhalb
des gebuchten Einsatzgebietes oder der gebuchten Kategorie liegt;
der vermeintliche Auftraggeber nachvollziehbar bestätigt, keine
entsprechende Anfrage gestellt zu haben.
Bei einer berechtigten Beanstandung kann SharkzSystem die Leadgebühr
stornieren, erstatten oder ein entsprechendes Guthaben gewähren.
Keine berechtigte Beanstandung liegt allein darin, dass:
der Auftraggeber nicht antwortet;
der Auftrag bereits anderweitig vergeben wurde;
der Auftraggeber sich gegen den Dienstleister entscheidet;
Preisvorstellungen voneinander abweichen;
kein Vertrag zustande kommt;
der Dienstleister den Auftrag nicht wirtschaftlich ausführen kann.
§ 21 Erfolgsabhängige Vermittlungsprovision
Eine erfolgsabhängige Vermittlungsprovision wird nur geschuldet, wenn
ein solches Vergütungsmodell ausdrücklich vereinbart wurde.
Die Vermittlungsprovision entsteht, wenn aufgrund eines über Sharkz
hergestellten Kontaktes ein Vertrag zwischen Auftraggeber und
Dienstleister zustande kommt.
Die Höhe und Berechnungsgrundlage der Provision ergeben sich aus der
Buchungsübersicht, dem gebuchten Paket oder dem individuellen Angebot.
Der Dienstleister muss SharkzSystem einen provisionspflichtigen
Vertragsabschluss innerhalb von sieben Kalendertagen mitteilen.
SharkzSystem darf angemessene Nachweise über den Vertragsabschluss und
den provisionsrelevanten Auftragswert verlangen. Nicht erforderliche
personenbezogene oder vertrauliche Angaben dürfen geschwärzt werden.
Wird der Auftrag vor Beginn vollständig aufgehoben und erhält der
Dienstleister keine Vergütung, kann eine bereits berechnete Provision
nach Vorlage geeigneter Nachweise storniert oder gutgeschrieben werden.
Bei einer teilweisen Durchführung richtet sich die Provision nach dem
tatsächlich vergüteten Auftragsanteil, sofern keine andere Vereinbarung
getroffen wurde.
Folgeaufträge sind nur provisionspflichtig, wenn dies im jeweiligen
Vergütungsmodell ausdrücklich und transparent vereinbart wurde.
§ 22 Preise, Rechnungen und Zahlungsverzug
Maßgeblich sind die Preise, die im Buchungsprozess, im individuellen
Angebot oder in der jeweils gültigen Preisübersicht ausgewiesen werden.
Vor Vertragsschluss wird ausgewiesen, ob Umsatzsteuer enthalten ist,
zusätzlich berechnet wird oder aufgrund der jeweils geltenden
steuerlichen Behandlung nicht erhoben wird.
Rechnungen werden grundsätzlich elektronisch im Nutzerkonto oder per
E-Mail bereitgestellt.
Soweit keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde, sind Rechnungen
innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen,
insbesondere
§ 286 BGB
und
§ 288 BGB.
Nach Eintritt des Zahlungsverzugs und vorheriger Mitteilung darf
SharkzSystem kostenpflichtige Funktionen bis zur vollständigen Zahlung
vorübergehend sperren.
Dienstleister dürfen nur mit unbestrittenen, rechtskräftig
festgestellten oder entscheidungsreifen Gegenforderungen aufrechnen.
Ein Zurückbehaltungsrecht darf nur aufgrund von Ansprüchen aus demselben
Vertragsverhältnis ausgeübt werden.
§ 23 Pflichten der Auftraggeber
Auftraggeber müssen berechtigt sein, die angefragten Arbeiten für das
betreffende Objekt oder Unternehmen zu beauftragen.
Auftraggeber dürfen keine Leistungen anfragen, die gegen gesetzliche
Vorschriften, behördliche Auflagen oder Rechte Dritter verstoßen.
Auftraggeber sind für die Richtigkeit ihrer Angaben und die Prüfung der
Angebote verantwortlich.
Auftraggeber müssen vor Vertragsschluss eigenständig prüfen, ob der
ausgewählte Dienstleister für den konkreten Auftrag erforderliche
Qualifikationen, Erlaubnisse und Versicherungen besitzt.
Wird eine Anfrage nicht mehr benötigt, soll sie unverzüglich
zurückgezogen oder als erledigt gekennzeichnet werden.
Das Zurückziehen einer Anfrage beendet nicht automatisch einen bereits
mit einem Dienstleister geschlossenen Vertrag.
Streitigkeiten über Preis, Leistungsumfang, Ausführung, Mängel,
Zahlung oder Kündigung des Dienstleistungsvertrages sind unmittelbar
zwischen Auftraggeber und Dienstleister zu klären.
§ 24 Pflichten der Dienstleister
Dienstleister müssen dauerhaft Unternehmer sein und ihre Leistungen im
Rahmen einer ordnungsgemäßen gewerblichen oder selbstständigen
Tätigkeit erbringen.
Dienstleister sind insbesondere verantwortlich für:
Gewerbeanmeldungen und Registereintragungen;
erforderliche Erlaubnisse und Zulassungen;
handwerksrechtliche Anforderungen;
steuerrechtliche Pflichten;
arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Pflichten;
Mindestlohn- und Arbeitsschutzvorgaben;
Datenschutzvorgaben;
branchenspezifische Hygiene- und Sicherheitsstandards;
die ordnungsgemäße Beschäftigung eingesetzter Personen;
die Rechnungsstellung gegenüber Auftraggebern.
Soweit für die Tätigkeit erforderlich oder branchenüblich, muss ein
angemessener Betriebshaftpflichtversicherungsschutz bestehen.
Dienstleister handeln rechtlich und wirtschaftlich selbstständig.
SharkzSystem erteilt keine arbeitsrechtlichen Weisungen und garantiert
keine Mindestanzahl von Anfragen oder Aufträgen.
Dienstleister müssen ihr Profil vollständig, aktuell und
wahrheitsgemäß führen.
Preise, Leistungsversprechen, Referenzen, Qualifikationen und
Zertifikate dürfen nicht irreführend dargestellt werden.
Dienstleister dürfen Leistungen nur in Regionen und Kategorien
anbieten, in denen sie tatsächlich tätig werden können.
Schließt ein Dienstleister einen Vertrag mit einem Verbraucher, muss
er eigenständig sämtliche gesetzlichen Informations- und
Verbraucherschutzpflichten erfüllen.
§ 25 Umgehungsverbot
Das Umgehungsverbot dient ausschließlich der Verhinderung einer
Umgehung wirksam vereinbarter Lead- oder Vermittlungsvergütungen.
Dienstleister dürfen unmittelbar mit einem über Sharkz vermittelten
Auftraggeber verhandeln und einen Vertrag abschließen. Der direkte
Vertragsschluss ist Bestandteil des Geschäftsmodells.
Unzulässig sind jedoch insbesondere:
das Verschweigen eines provisionspflichtigen Vertragsabschlusses;
die Angabe eines falschen oder zu niedrigen Auftragswertes;
der Abschluss über verbundene Unternehmen oder Dritte zur
Gebührenvermeidung;
die Aufforderung an den Auftraggeber, einen über Sharkz
hergestellten Kontakt zu verheimlichen;
die technische Umgehung einer kostenpflichtigen
Kontaktfreischaltung.
Bei erfolgsabhängigen Vergütungsmodellen gilt das Umgehungsverbot für
Verträge, die innerhalb von zwölf Monaten nach der erstmaligen
Kontaktvermittlung über denselben oder einen unmittelbar
zusammenhängenden Auftrag geschlossen werden, sofern keine kürzere
Frist vereinbart wurde.
Bei einem Verstoß kann SharkzSystem die vereinbarte Vergütung
abrechnen, nachgewiesene Schäden geltend machen und das Nutzerkonto
beschränken oder sperren.
§ 26 Datenzugang gewerblicher Nutzer
Dienstleister können während der Vertragslaufzeit, soweit technisch
bereitgestellt, insbesondere auf folgende Daten zugreifen:
eigene Profil- und Unternehmensdaten;
zugeordnete Anfragen und Leads;
eigene Nachrichten;
Angebots- und Statusinformationen;
Rechnungen und Zahlungsinformationen;
eigene Statistiken und Bewertungen.
SharkzSystem hat im erforderlichen Umfang Zugriff auf:
Profil- und Unternehmensdaten;
übermittelte Anfragen und Nachrichten;
technische Nutzungs- und Protokolldaten;
Abrechnungs- und Vertragsdaten;
Sicherheits- und Missbrauchsindikatoren;
Bewertungen und Moderationsinformationen.
Kontaktdaten von Auftraggebern dürfen nur zur Bearbeitung der
betreffenden Anfrage, zur Angebotserstellung und zur Durchführung des
daraus entstehenden Vertrages verwendet werden.
Die Verwendung vermittelter Kontaktdaten für allgemeine Werbung oder
deren Verkauf an Dritte ist ohne gesonderte Rechtsgrundlage untersagt.
Dienstleister erhalten keinen Zugriff auf vertrauliche Daten anderer
Dienstleister oder interne Plattformdaten.
Nach Vertragsende kann ein Dienstleister innerhalb von 30 Tagen die
Herausgabe seiner bereitgestellten Unternehmensdaten in einem üblichen
Format verlangen, soweit keine Rechte Dritter, gesetzlichen
Aufbewahrungspflichten oder Sicherheitsinteressen entgegenstehen.
Aggregierte oder anonymisierte Daten dürfen für Statistiken,
Sicherheitsanalysen und die Weiterentwicklung der Plattform verwendet
werden.
§ 27 Beschränkung und Sperrung von Nutzerkonten
SharkzSystem kann Inhalte, Funktionen oder Nutzerkonten beschränken,
wenn ein sachlicher Grund besteht.
Sachliche Gründe sind insbesondere:
erhebliche oder wiederholte Verstöße gegen diese AGB;
falsche Unternehmens- oder Identitätsangaben;
fehlende oder abgelaufene Nachweise;
Zahlungsverzug;
Manipulation von Bewertungen oder Rankings;
missbräuchliche Nutzung von Kundendaten;
konkrete Hinweise auf Betrug oder rechtswidrige Tätigkeiten;
erhebliche Sicherheitsrisiken;
wiederholte berechtigte Beschwerden;
Umgehung einer vereinbarten Vergütung;
gesetzliche, gerichtliche oder behördliche Anforderungen.
Soweit möglich, wird der betroffene Nutzer vor oder spätestens mit der
Maßnahme über die wesentlichen Gründe informiert und erhält Gelegenheit
zur Stellungnahme.
Eine vorherige Information kann unterbleiben, wenn gesetzliche
Vorgaben, Sicherheitsinteressen, die Beweissicherung oder ein
schwerwiegender Missbrauchsverdacht entgegenstehen.
Wird der Grund für die Beschränkung beseitigt, prüft SharkzSystem eine
Wiederfreischaltung.
§ 28 Vertragslaufzeit und Kündigung
Kostenlose Plattformverträge werden auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Nutzer können einen kostenlosen Plattformvertrag jederzeit durch
Löschung des Kontos oder Mitteilung in Textform kündigen.
Für kostenpflichtige Verträge gelten die bei der Buchung vereinbarten
Laufzeiten und Kündigungsfristen.
SharkzSystem kann kostenlose Plattformverträge grundsätzlich mit einer
Frist von 30 Tagen kündigen.
Die vollständige Beendigung des Plattformvertrages mit einem
gewerblichen Nutzer wird grundsätzlich mindestens 30 Tage vor
Wirksamwerden unter Angabe der wesentlichen Gründe mitgeteilt.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem
Grund bleibt unberührt.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
schwerwiegend oder wiederholt gegen diese AGB verstoßen wird;
falsche Identitäts- oder Unternehmensangaben verwendet werden;
eine konkrete Gefahr für andere Nutzer oder die Plattform besteht;
betrügerisch oder rechtswidrig gehandelt wird;
fällige Entgelte trotz Mahnung nicht bezahlt werden;
gesetzliche Vorgaben eine Fortsetzung ausschließen.
Bereits entstandene Zahlungs-, Auskunfts- und Vergütungsansprüche
bleiben nach Vertragsende bestehen.
§ 29 Änderungen dieser AGB
SharkzSystem kann diese AGB ändern, wenn hierfür ein sachlicher Grund
besteht, insbesondere aufgrund:
geänderter gesetzlicher Vorgaben;
neuer Rechtsprechung;
behördlicher Anforderungen;
technischer oder organisatorischer Weiterentwicklungen;
neuer oder geänderter Plattformfunktionen;
geänderter Sicherheitsanforderungen;
Änderungen des Vermittlungs- oder Vergütungsmodells.
Gewerbliche Nutzer werden grundsätzlich mindestens 15 Tage vor dem
vorgesehenen Inkrafttreten über Änderungen informiert.
Ist zur Anpassung des Geschäftsbetriebs eine längere Frist erforderlich,
wird eine angemessen längere Frist eingeräumt.
Änderungen, die eine wesentliche Verschlechterung der vertraglichen
Position eines Verbrauchers bewirken, werden nur mit ausdrücklicher
Zustimmung Vertragsbestandteil, soweit die Änderung nicht zwingend
gesetzlich erforderlich oder ausschließlich vorteilhaft ist.
Nutzer können den Vertrag vor Inkrafttreten einer für sie nachteiligen
Änderung kündigen.
Änderungen gelten nicht rückwirkend. Preisänderungen gelten
grundsätzlich erst für neue Buchungen oder den nächsten
Verlängerungszeitraum.
§ 30 Gewährleistung für Plattformleistungen
SharkzSystem stellt die Plattform im Rahmen des vereinbarten
Funktionsumfangs und des aktuellen technischen Standards bereit.
Bei kostenpflichtigen Plattformleistungen gelten die gesetzlichen
Mängelrechte.
SharkzSystem übernimmt keine Garantie für:
eine bestimmte Anzahl von Aufträgen, Leads oder Kontakten;
einen bestimmten Umsatz;
eine bestimmte Position in Suchergebnissen;
eine dauerhafte Auffindbarkeit in externen Suchmaschinen;
die Richtigkeit sämtlicher Nutzerangaben;
den erfolgreichen Abschluss eines Dienstleistungsvertrages.
Angaben zu Reichweiten, Vermittlungschancen oder möglichen Ergebnissen
sind keine Garantie, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindliche
Garantie bezeichnet werden.
§ 31 Haftung von SharkzSystem
SharkzSystem haftet unbeschränkt:
bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit;
bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der
Gesundheit;
bei arglistigem Verschweigen eines Mangels;
bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie;
nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften, insbesondere
nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht
ist die Haftung auf den vertragstypischen und bei Vertragsschluss
vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die
ordnungsgemäße Durchführung des Plattformvertrages überhaupt erst
ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig
vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
SharkzSystem haftet nicht für Pflichtverletzungen aus dem
Dienstleistungsvertrag zwischen Auftraggeber und Dienstleister.
SharkzSystem haftet insbesondere nicht für:
die Ausführung oder Nichtausführung eines Auftrags;
mangelhafte Dienstleistungen;
Schäden am Einsatzort;
Terminabsagen;
Zahlungsausfälle eines Auftraggebers;
unzutreffende Angaben eines Nutzers;
die wirtschaftliche Eignung eines Auftrags;
das Verhalten von Auftraggebern oder Dienstleistern außerhalb der
Plattform.
Bei einem von SharkzSystem zu vertretenden Datenverlust ist die Haftung
auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer und
regelmäßiger Datensicherung entstanden wäre. Dies gilt nicht in den
Fällen der unbeschränkten Haftung.
Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter,
Vertreter und Erfüllungsgehilfen von SharkzSystem.
§ 32 Freistellung durch gewerbliche Nutzer
Ein gewerblicher Nutzer stellt SharkzSystem von berechtigten Ansprüchen
Dritter frei, die aufgrund einer von ihm schuldhaft verursachten
Verletzung dieser AGB oder geltenden Rechts entstehen.
Dies gilt insbesondere für Ansprüche wegen:
rechtswidriger Nutzerinhalte;
Verletzung von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder
Datenschutzrechten;
unzulässiger Werbung;
falscher Unternehmensangaben;
rechtswidriger oder mangelhafter Dienstleistungen;
unberechtigter Verwendung von Kundendaten.
Die Freistellung umfasst erforderliche und angemessene Kosten der
Rechtsverteidigung.
SharkzSystem wird den Nutzer über geltend gemachte Ansprüche
informieren und ihm, soweit angemessen, Gelegenheit zur Mitwirkung an
der Rechtsverteidigung geben.
Die Freistellung gilt nicht, soweit SharkzSystem den Anspruch selbst
verursacht oder zu vertreten hat.
§ 33 Datenschutz und Vertraulichkeit
Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der Datenschutz-Grundverordnung,
des Bundesdatenschutzgesetzes und der Datenschutzerklärung von Sharkz
verarbeitet.
Die Datenschutzerklärung ist auf der Plattform abrufbar.
Dienstleister dürfen erhaltene personenbezogene Daten ausschließlich
zur Bearbeitung der jeweiligen Anfrage, zur Angebotserstellung, zur
Vertragsdurchführung und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten
verwenden.
Personenbezogene Daten dürfen nicht ohne Rechtsgrundlage an Dritte
weitergegeben, verkauft oder für auftragsfremde Werbezwecke verwendet
werden.
Dienstleister müssen geeignete technische und organisatorische
Maßnahmen zum Schutz der erhaltenen Daten treffen.
Nach Wegfall des Verarbeitungszwecks müssen personenbezogene Daten
gelöscht werden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder
berechtigten Rechtsverteidigungsinteressen bestehen.
Vertrauliche Informationen, die im Rahmen einer Anfrage oder
Vermittlung bekannt werden, sind vertraulich zu behandeln.
§ 34 Beschwerden und Verbraucherstreitbeilegung
Allgemeine Beschwerden können per E-Mail an
info@sharkz.eu
gerichtet werden.
SharkzSystem ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem
Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle
teilzunehmen.
Gesetzliche Rechte von Verbrauchern und Rechte auf gerichtlichen
Rechtsschutz bleiben unberührt.
Besondere gesetzliche Beschwerde- oder Streitbeilegungsverfahren für
Entscheidungen über Plattforminhalte bleiben ebenfalls unberührt.
§ 35 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des
UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht
der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem
der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem
Vertragsverhältnis ist der Sitz von SharkzSystem, sofern der
Vertragspartner:
Kaufmann ist;
eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist;
ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist;
keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat;
seinen Wohn- oder Geschäftssitz nach Vertragsschluss ins Ausland
verlegt;
sein Wohn- oder Geschäftssitz bei Klageerhebung nicht bekannt ist.
Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände, insbesondere
§ 38 ZPO.
§ 36 Schlussbestimmungen
Individuelle Vereinbarungen zwischen SharkzSystem und einem Nutzer
haben Vorrang vor diesen AGB.
Rechtserhebliche Mitteilungen können in Textform, insbesondere per
E-Mail, erfolgen, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben
ist.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder
undurchführbar sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen
wirksam.
An die Stelle einer unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten
die gesetzlichen Vorschriften.
Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB wird dauerhaft auf Sharkz
bereitgestellt.
Vertragssprache ist Deutsch.
Datenschutzerklärung
Stand: 13.07.2026
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 der
Datenschutz-Grundverordnung, nachfolgend „DSGVO“ genannt, ist:
SharkzSystem
Inhaber: Shahdab Faizi
Theodor-Aufsberg-Straße 6
87527 Sonthofen
Deutschland
Sharkz.eu, nachfolgend „Sharkz“ genannt, ist ein digitales Produkt
von SharkzSystem und wird durch SharkzSystem entwickelt, betrieben
und verwaltet.
2. Geltungsbereich
Diese Datenschutzerklärung gilt für die Website Sharkz.eu, die
dazugehörigen Benutzerkonten, Dashboards, Kontaktformulare,
Dienstleisterprofile, Auftrags- und Vermittlungsfunktionen,
Nachrichtenfunktionen, Bewertungen, Zahlungsfunktionen sowie
sonstige von Sharkz bereitgestellte digitale Dienste.
Für externe Websites und Dienste, auf die Sharkz lediglich verlinkt,
gelten die Datenschutzerklärungen der jeweiligen externen Anbieter.
3. Grundsätze der Datenverarbeitung
Wir verarbeiten personenbezogene Daten nach Maßgabe der DSGVO, des
Bundesdatenschutzgesetzes, nachfolgend „BDSG“ genannt, sowie des
Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes,
nachfolgend „TDDDG“ genannt.
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine
identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen.
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere unter Beachtung folgender
Grundsätze:
Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben und Transparenz;
Zweckbindung;
Datenminimierung;
Richtigkeit;
Speicherbegrenzung;
Integrität und Vertraulichkeit;
Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen.
4. Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Abhängig vom jeweiligen Verarbeitungsvorgang stützen wir die
Verarbeitung personenbezogener Daten insbesondere auf folgende
Rechtsgrundlagen:
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO:
Die betroffene Person hat in die Verarbeitung eingewilligt.
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO:
Die Verarbeitung ist zur Erfüllung eines Vertrages oder zur
Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich.
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO:
Die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen
Verpflichtung erforderlich.
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO:
Die Verarbeitung ist zur Wahrung unserer berechtigten Interessen
oder der Interessen eines Dritten erforderlich, sofern nicht die
Interessen oder Grundrechte der betroffenen Person überwiegen.
Soweit Informationen auf dem Endgerät eines Nutzers gespeichert oder
ausgelesen werden, erfolgt dies zusätzlich nach Maßgabe des
§ 25 TDDDG.
5. Aufruf der Website und Server-Log-Dateien
Beim Aufruf von Sharkz werden durch den Webserver automatisch
technische Zugriffsdaten verarbeitet. Hierzu können insbesondere
gehören:
IP-Adresse des aufrufenden Geräts;
Datum und Uhrzeit des Zugriffs;
aufgerufene Seite oder Datei;
übertragene Datenmenge;
Referrer-URL;
Browsertyp und Browserversion;
Betriebssystem;
HTTP-Statuscode;
technische Fehler- und Sicherheitsinformationen.
Die Verarbeitung erfolgt zur technischen Bereitstellung der Website,
zur Fehleranalyse, zur Abwehr von Angriffen, zur Sicherstellung der
Systemstabilität und zur Aufklärung von Missbrauch.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Unser
berechtigtes Interesse liegt im sicheren, stabilen und
funktionsfähigen Betrieb der Plattform.
Server-Log-Dateien werden grundsätzlich spätestens nach 14 Tagen
gelöscht. Eine längere Speicherung erfolgt, wenn konkrete
Sicherheitsvorfälle, Angriffe, Betrugsversuche oder rechtliche
Auseinandersetzungen untersucht werden müssen.
6. Cookies und lokale Speichertechnologien
Sharkz verwendet Cookies und vergleichbare Speichertechnologien.
Cookies sind kleine Datensätze, die auf dem Endgerät eines Nutzers
gespeichert oder von diesem ausgelesen werden können.
6.1 Technisch erforderliche Cookies
Technisch erforderliche Cookies können insbesondere verwendet werden
für:
Login und Sitzungsverwaltung;
Authentifizierung;
CSRF-Schutz;
Sicherheitsfunktionen;
Speicherung von Cookie-Einstellungen;
Lastverteilung und technische Plattformsteuerung;
Warenkorb-, Buchungs- oder Zahlungsstatus;
Verhinderung mehrfacher Formulareinsendungen.
Für technisch unbedingt erforderliche Speicherungen oder Zugriffe ist
keine Einwilligung erforderlich, wenn sie notwendig sind, um einen
vom Nutzer ausdrücklich gewünschten digitalen Dienst bereitzustellen.
Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG in Verbindung mit
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b oder f DSGVO.
6.2 Analyse-, Komfort- und Marketing-Cookies
Nicht technisch erforderliche Cookies oder vergleichbare
Technologien werden nur eingesetzt, wenn der Nutzer zuvor über die
Einwilligungsverwaltung wirksam eingewilligt hat.
Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 1 TDDDG in Verbindung mit
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO.
Eine Einwilligung kann jederzeit über die Cookie-Einstellungen mit
Wirkung für die Zukunft widerrufen oder angepasst werden.
7. Einwilligungsverwaltung
Zur Verwaltung von Cookie- und Diensteeinwilligungen können folgende
Informationen verarbeitet werden:
erteilte oder abgelehnte Einwilligungen;
Datum und Uhrzeit der Entscheidung;
Version der verwendeten Einwilligungsinformationen;
technische Einwilligungs-ID;
gekürzte oder vollständige IP-Adresse, soweit erforderlich;
verwendetes Endgerät und Browserinformationen.
Die Verarbeitung dient der Umsetzung der Nutzerauswahl und dem
Nachweis, dass eine Einwilligung rechtskonform eingeholt wurde.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO sowie
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt
im Nachweis der Einhaltung datenschutzrechtlicher Verpflichtungen.
8. Registrierung und Nutzerkonto
Bei der Registrierung und Verwaltung eines Nutzerkontos können
insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
Vor- und Nachname;
E-Mail-Adresse;
Telefonnummer;
Anschrift;
Benutzer- und Kundennummer;
Kontotyp und Nutzerrolle;
Unternehmensname und Rechtsform;
Geschäftsanschrift;
Branche und angebotene Leistungen;
Einsatzgebiete;
Registrierungs- und Änderungszeitpunkte;
Login- und Sicherheitsinformationen;
Status des Nutzerkontos;
gebuchte Pakete und Vertragsinformationen.
Die Verarbeitung erfolgt zur Einrichtung, Bereitstellung und
Verwaltung des Nutzerkontos, zur Authentifizierung und zur
Durchführung des Plattformvertrages.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert. Sie werden mit einem
geeigneten kryptografischen Passwort-Hash-Verfahren verarbeitet.
9. Dienstleisterprofile und öffentliche Inhalte
Dienstleister können ein Unternehmensprofil erstellen. Abhängig von
den gewählten Einstellungen und dem gebuchten Paket können
insbesondere folgende Angaben öffentlich sichtbar sein:
Unternehmensname;
Name eines Ansprechpartners;
Unternehmensbeschreibung;
angebotene Leistungen;
Einsatzorte und Tätigkeitsgebiete;
Geschäftszeiten;
geschäftliche Kontaktdaten;
Logo, Bilder und Referenzen;
Qualifikationen und Zertifikate;
Bewertungen und Bewertungsdurchschnitt;
Verifizierungs- oder Profilstatus.
Öffentlich angezeigte Inhalte können von Suchmaschinen erfasst und
außerhalb von Sharkz in Suchergebnissen dargestellt werden.
Die Verarbeitung und Veröffentlichung erfolgt zur Erfüllung des
Plattformvertrages auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Soweit freiwillige Zusatzangaben veröffentlicht werden, kann die
Verarbeitung zusätzlich auf einer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1
Buchstabe a DSGVO beruhen.
Nutzer müssen vor dem Hochladen von Bildern sicherstellen, dass sie
über die erforderlichen Rechte und Einwilligungen der abgebildeten
Personen verfügen.
10. Prüfung von Unternehmens- und Identitätsnachweisen
Zur Überprüfung eines Dienstleisters können insbesondere folgende
Unterlagen und Daten verarbeitet werden:
Gewerbeanmeldung;
Handelsregisterdaten;
Handwerkskarte oder Handwerksrollennachweis;
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung;
berufliche Erlaubnisse und Qualifikationen;
Name und Funktion vertretungsberechtigter Personen;
Identitäts- und Kontaktdaten;
Ergebnis und Zeitpunkt der Überprüfung.
Die Verarbeitung dient der Prüfung des Unternehmerstatus, der
Sicherheit der Plattform, der Betrugsprävention und der Erfüllung
gesetzlicher Prüfpflichten.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b, c und f DSGVO.
Soweit anwendbar, erfolgt die Prüfung außerdem zur Erfüllung
gesetzlicher Pflichten zur Nachverfolgbarkeit gewerblicher Anbieter.
Vollständige Ausweiskopien werden nur verlangt, wenn dies im
Einzelfall erforderlich und rechtlich zulässig ist. Nicht benötigte
Angaben dürfen geschwärzt werden.
Soweit eine Dokumentenkopie nur für die Überprüfung benötigt wird,
wird sie nach Abschluss der Prüfung gelöscht. Der Prüfstatus und die
für den Nachweis erforderlichen Informationen können weiterhin
gespeichert werden.
11. Aufträge und Dienstleistungsanfragen
Bei der Erstellung einer Dienstleistungsanfrage können insbesondere
folgende Daten verarbeitet werden:
Name und Kontaktdaten des Auftraggebers;
E-Mail-Adresse und Telefonnummer;
Adresse, Ort oder Einsatzgebiet;
Art der gewünschten Dienstleistung;
Objektart und Objektgröße;
gewünschter Zeitraum und Verfügbarkeit;
Budget oder Preisvorstellung;
Auftragsbeschreibung;
hochgeladene Bilder oder Dokumente;
Bearbeitungs- und Vermittlungsstatus;
Kommunikations- und Verlaufsdaten.
Die Verarbeitung erfolgt zur Aufnahme, Prüfung, Verwaltung und
Vermittlung der Anfrage sowie zur Durchführung vorvertraglicher
Maßnahmen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Auftraggeber dürfen in Freitextfeldern und Uploads nur solche
personenbezogenen Daten angeben, die für die Bearbeitung der Anfrage
erforderlich sind.
12. Weitergabe und Vermittlung an Dienstleister
Zur Bearbeitung einer Anfrage können die erforderlichen Auftrags- und
Kontaktdaten an einen oder mehrere geeignete Dienstleister übermittelt
oder für diese freigeschaltet werden.
Abhängig vom Vermittlungsprozess können zunächst nur eingeschränkte
Auftragsinformationen angezeigt werden. Vollständige Kontaktdaten
können erst nach Annahme, Freischaltung oder Zuordnung einer Anfrage
übermittelt werden.
Die Übermittlung erfolgt, weil der Auftraggeber die Vermittlung eines
passenden Dienstleisters ausdrücklich anfordert.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Nach Erhalt der Kontaktdaten verarbeitet der jeweilige Dienstleister
diese grundsätzlich in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortung,
insbesondere zur Kontaktaufnahme, Angebotserstellung und Durchführung
eines möglichen Dienstleistungsvertrages.
Dienstleister dürfen die erhaltenen Daten nicht für auftragsfremde
Werbung, den Verkauf von Adressdaten oder eine unberechtigte
Weitergabe verwenden.
13. Matching, Ranking und Empfehlungen
Sharkz kann Auftragsanfragen automatisiert oder teilautomatisiert
passenden Dienstleistern zuordnen.
Dabei können insbesondere folgende Kriterien berücksichtigt werden:
Art der gesuchten Dienstleistung;
Standort und Entfernung;
angegebenes Einsatzgebiet;
Verfügbarkeit;
Profilvollständigkeit;
Qualifikationen und Verifizierungsstatus;
Reaktions- und Annahmeverhalten;
Bewertungen;
gebuchtes Sichtbarkeits- oder Platzierungspaket;
zeitliche Reihenfolge und Verteilungsmechanismen.
Die Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung der Vermittlungsfunktion
auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO und zur
Verbesserung der Plattform auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1
Buchstabe f DSGVO.
Unser berechtigtes Interesse besteht in einer effizienten,
sachgerechten und missbrauchsgeschützten Zuordnung von Anfragen.
Eine bestimmte Platzierung, ein bestimmter Auftragserfolg oder ein
bestimmter Umsatz werden hierdurch nicht garantiert.
14. Nachrichten- und Kommunikationsfunktion
Bei Nutzung einer internen Nachrichten- oder Kommunikationsfunktion
können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
Nachrichteninhalte;
Sender- und Empfängerkennung;
Auftrags- oder Vorgangszuordnung;
Zeitstempel;
Lesestatus;
hochgeladene Dateien;
technische Zustell- und Sicherheitsdaten.
Die Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung der
Kommunikationsfunktion und zur Durchführung des Plattform- oder
Vermittlungsvertrages.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Soweit Nachrichten zur Missbrauchsbekämpfung, Beweissicherung oder
Bearbeitung von Beschwerden benötigt werden, erfolgt die
Verarbeitung zusätzlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1
Buchstabe f DSGVO.
15. Bewertungen
Nutzer können, soweit die Funktion bereitgestellt wird, Bewertungen
über Dienstleister abgeben.
Dabei können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
Bewertungstext;
Bewertungspunktzahl;
Nutzer- oder Auftragskennung;
Name oder öffentlich angezeigter Nutzername;
Zeitpunkt der Bewertung;
Verifizierungsstatus;
Antwort oder Stellungnahme des Dienstleisters;
Nachweise über die zugrunde liegende geschäftliche Erfahrung.
Die Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung eines transparenten
Bewertungssystems, zur Qualitätssicherung und zur Information anderer
Nutzer.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b und f DSGVO.
Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines
vertrauenswürdigen und manipulationsgeschützten Bewertungssystems.
Bewertungen können überprüft, vorübergehend ausgeblendet oder
entfernt werden, wenn Anhaltspunkte für Manipulationen,
Rechtsverletzungen oder Verstöße gegen die AGB bestehen.
16. Kontaktaufnahme und Support
Bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail, Telefon oder Kontaktformular
können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
Name;
E-Mail-Adresse;
Telefonnummer;
Unternehmensdaten;
Inhalt der Anfrage;
übermittelte Dokumente;
Zeitpunkt und Verlauf der Kommunikation.
Bezieht sich die Anfrage auf einen Vertrag oder eine mögliche
Vertragsbeziehung, ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO die
Rechtsgrundlage.
Bei allgemeinen Anfragen erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt
in der Bearbeitung und Dokumentation geschäftlicher Anfragen.
17. System- und E-Mail-Benachrichtigungen
Sharkz kann registrierten Nutzern erforderliche System- und
Vertragsnachrichten senden. Hierzu gehören insbesondere:
Registrierungs- und Sicherheitsbestätigungen;
Passwort-Zurücksetzen-Nachrichten;
Benachrichtigungen über passende Aufträge;
Statusänderungen und Nachrichtenhinweise;
Zahlungs- und Rechnungsinformationen;
Änderungen gebuchter Leistungen;
wichtige rechtliche oder sicherheitsbezogene Informationen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Sicherheitsbezogene Benachrichtigungen können zusätzlich auf
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO gestützt werden.
Werbliche E-Mails werden nur versendet, wenn hierfür eine
datenschutz- und wettbewerbsrechtliche Rechtsgrundlage besteht.
Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft
widerrufen werden.
18. Zahlungsabwicklung über die Mollie API
Zur Abwicklung kostenpflichtiger Leistungen von Sharkz verwenden wir
den Zahlungsdienstleister:
Die technische Anbindung erfolgt über die von Mollie bereitgestellte
Programmierschnittstelle, nachfolgend „Mollie API“ genannt, und
gegebenenfalls über den Mollie-Checkout.
Mollie kann insbesondere für folgende Zahlungen eingesetzt werden:
Abonnements und Mitgliedschaftspakete;
Lead- und Kontaktfreischaltungen;
Premium- und Sichtbarkeitspakete;
Vermittlungsvergütungen;
einmalige oder wiederkehrende Plattformzahlungen;
Rückerstattungen und Zahlungsstornierungen.
Bei einem Zahlungsvorgang können insbesondere folgende Daten an
Mollie übermittelt oder von Mollie verarbeitet werden:
Name und Kontaktdaten;
Rechnungs- und Unternehmensdaten;
Zahlungsbetrag und Währung;
Transaktions- und Zahlungskennung;
gewählte Zahlungsmethode;
Bank- oder Zahlungsinformationen;
IP-Adresse und technische Gerätedaten;
Zahlungsstatus;
Mandats- und Abonnementinformationen;
Informationen zur Betrugs- und Risikoprüfung.
Wir erhalten grundsätzlich keine vollständigen Kreditkartendaten,
Online-Banking-Zugangsdaten oder vergleichbaren geheimen
Authentifizierungsdaten. Diese werden unmittelbar durch Mollie oder
den jeweils beteiligten Zahlungsanbieter verarbeitet.
Die Verarbeitung durch SharkzSystem erfolgt zur Durchführung und
Abrechnung des gebuchten Vertrages auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1
Buchstabe b DSGVO.
Die Verarbeitung steuer- und handelsrechtlich erforderlicher
Zahlungsdaten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1
Buchstabe c DSGVO.
Die Verarbeitung zur Betrugsprävention und Zahlungssicherheit kann
auf Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO beruhen. Unser berechtigtes
Interesse besteht in der Verhinderung von Zahlungsausfällen,
Missbrauch und betrügerischen Transaktionen.
Mollie handelt bei der Erbringung seiner regulierten Zahlungsdienste
grundsätzlich als eigenständig datenschutzrechtlich Verantwortlicher.
Mollie verarbeitet Daten insbesondere zur Durchführung von Zahlungen,
zur Betrugsprävention und zur Erfüllung eigener gesetzlicher
Verpflichtungen als Zahlungsdienstleister.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch Mollie finden Sie
in der Datenschutzerklärung von Mollie:
Die konkret verfügbaren Zahlungsmethoden werden während des
Bezahlvorgangs angezeigt. Abhängig von der ausgewählten
Zahlungsmethode können zusätzliche Anbieter, Banken,
Kreditkartenunternehmen oder Zahlungsdienste beteiligt sein.
Bei wiederkehrenden Zahlungen werden Mandats-, Kunden- und
Abonnementkennungen gespeichert, soweit dies zur vertragsgemäßen
Ausführung und Verwaltung des Abonnements erforderlich ist.
19. Rechnungs-, Vertrags- und Buchhaltungsdaten
Im Zusammenhang mit kostenpflichtigen Leistungen verarbeiten wir
insbesondere:
Name und Unternehmensdaten;
Rechnungsanschrift;
Steuer- und Umsatzsteuerdaten, soweit erforderlich;
gebuchtes Paket und Leistungsumfang;
Vertragsbeginn und Vertragslaufzeit;
Rechnungsnummer und Rechnungsdatum;
Zahlungsbetrag und Zahlungsstatus;
Transaktionskennungen;
Gutschriften und Rückerstattungen;
Mahnung und Forderungsstatus.
Die Verarbeitung erfolgt zur Vertragsdurchführung auf Grundlage von
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO sowie zur Erfüllung steuer- und
handelsrechtlicher Pflichten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1
Buchstabe c DSGVO.
20. Referral- und Partnerprogramm
Sharkz kann ein Empfehlungs-, Affiliate- oder Partnerprogramm
anbieten.
Dabei können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
Referral- oder Partnercode;
Partnerkennung;
Zeitpunkt des Klicks oder der Registrierung;
vermittelte Registrierung oder Buchung;
technische Zuordnungsdaten;
Provisionsbetrag und Abrechnungsstatus;
gegebenenfalls IP-Adresse und Browserinformationen.
Erfolgt die Zuordnung über einen vom Nutzer eingegebenen Code oder eine
serverseitige Vertragszuordnung, ist die Rechtsgrundlage
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b oder f DSGVO.
Unser berechtigtes Interesse liegt in der korrekten Zuordnung,
Abrechnung und Missbrauchskontrolle des Partnerprogramms.
Wird ein Referral-Code oder eine vergleichbare Information auf dem
Endgerät gespeichert, erfolgt dies grundsätzlich nur nach
Einwilligung gemäß § 25 Abs. 1 TDDDG in Verbindung mit
Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO, sofern die Speicherung nicht
ausnahmsweise technisch unbedingt erforderlich ist.
21. Plattform-, Betrugs- und Missbrauchsprävention
Zur Sicherung der Plattform und Verhinderung missbräuchlicher
Handlungen können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
IP-Adressen;
Login- und Sitzungsdaten;
fehlgeschlagene Anmeldeversuche;
Geräte- und Browserinformationen;
Zeitpunkte und Häufigkeit von Aktionen;
Zahlungs- und Rückbuchungsinformationen;
verdächtige Nachrichten oder Aufträge;
Beschwerden und Moderationsentscheidungen;
Kontosperren und Sicherheitskennzeichen.
Die Verarbeitung erfolgt zur Erkennung und Abwehr von Betrug,
Spam, Bots, Mehrfachkonten, Manipulationen, unberechtigten Zugriffen
und sonstigen Sicherheitsverletzungen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Unser
berechtigtes Interesse besteht im Schutz der Plattform, ihrer Nutzer
und unserer wirtschaftlichen und rechtlichen Interessen.
22. Hosting und technische Dienstleister
Sharkz wird auf Servern eines Hostinganbieters innerhalb der
Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums betrieben.
Der Hostinganbieter kann im Rahmen seiner Tätigkeit insbesondere
folgende Daten verarbeiten:
Server-Log-Dateien;
IP-Adressen;
Datenbankinhalte;
Nutzerkonten und Profildaten;
Auftrags- und Kommunikationsdaten;
Backups;
technische Fehler- und Sicherheitsdaten.
Soweit der Hostinganbieter personenbezogene Daten in unserem Auftrag
verarbeitet, besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß
Art. 28 DSGVO.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b und f DSGVO.
Unser berechtigtes Interesse besteht in einem sicheren,
leistungsfähigen und wirtschaftlichen Betrieb der Plattform.
Zusätzlich können IT-, Wartungs-, E-Mail-, Backup- und
Supportdienstleister eingesetzt werden. Diese erhalten nur Zugriff,
soweit dies für ihre jeweilige Aufgabe erforderlich ist.
23. Empfänger personenbezogener Daten
Personenbezogene Daten können abhängig vom jeweiligen Zweck
insbesondere an folgende Empfänger oder Empfängerkategorien
übermittelt werden:
passende oder ausgewählte Dienstleister;
Auftraggeber im Rahmen einer Kontaktaufnahme;
Hosting- und IT-Dienstleister;
E-Mail- und Kommunikationsdienstleister;
Mollie und beteiligte Zahlungsdienstleister;
Banken und Kreditkartenunternehmen;
Steuerberater, Buchhaltung und Wirtschaftsprüfer;
Rechtsanwälte und Inkassodienstleister;
Versicherungen;
Partnerprogramm- und Abrechnungspartner;
Behörden und Gerichte bei gesetzlicher Verpflichtung;
sonstige Empfänger aufgrund einer Einwilligung.
Eine Weitergabe erfolgt nur, wenn hierfür eine Rechtsgrundlage besteht
oder die betroffene Person eingewilligt hat.
Sharkz verkauft keine personenbezogenen Nutzer- oder Kontaktdaten an
Adresshändler.
24. Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen und von Dritten
In bestimmten Fällen erhalten wir personenbezogene Daten nicht
unmittelbar von der betroffenen Person.
Mögliche Quellen sind insbesondere:
öffentlich zugängliche Unternehmenswebsites;
öffentliche Unternehmens- und Berufsregister;
Branchenverzeichnisse;
Empfehlungs- und Partnerprogramme;
Auftraggeber oder Dienstleister;
geschäftliche Ansprechpartner eines Unternehmens.
Dabei können insbesondere Name, geschäftliche Kontaktdaten,
Unternehmenszugehörigkeit, Funktion, Branche und öffentlich
bereitgestellte Unternehmensinformationen verarbeitet werden.
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zur Geschäftsanbahnung,
Überprüfung von Unternehmensangaben, Vermittlung oder
Missbrauchsprävention auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1
Buchstabe b oder f DSGVO.
Soweit Art. 14 DSGVO anwendbar ist, werden betroffene Personen
innerhalb der gesetzlichen Fristen über die Verarbeitung informiert,
sofern keine gesetzliche Ausnahme besteht.
25. Datenübermittlungen in Drittländer
Eine Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der
Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums erfolgt nur,
wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der Art. 44 bis 49 DSGVO
erfüllt sind.
Eine Übermittlung kann insbesondere erfolgen auf Grundlage:
eines Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission;
von EU-Standardvertragsklauseln;
verbindlicher interner Datenschutzvorschriften;
einer ausdrücklichen Einwilligung;
einer sonstigen gesetzlichen Ausnahme nach Art. 49 DSGVO.
Bei eingesetzten externen Diensten können deren Anbieter im Rahmen
ihrer eigenen Infrastruktur Unterauftragnehmer außerhalb der EU oder
des EWR einsetzen. Einzelheiten ergeben sich aus den
Datenschutzhinweisen des jeweiligen Anbieters.
26. Besondere Kategorien personenbezogener Daten
Sharkz benötigt grundsätzlich keine besonderen Kategorien
personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO.
Dazu gehören insbesondere Angaben über:
Gesundheit;
Religion oder Weltanschauung;
politische Meinungen;
Gewerkschaftszugehörigkeit;
ethnische Herkunft;
genetische oder biometrische Merkmale;
Sexualleben oder sexuelle Orientierung.
Nutzer werden gebeten, solche Informationen nicht in
Auftragsbeschreibungen, Nachrichten oder hochgeladenen Dokumenten
anzugeben, sofern dies für die gewünschte Leistung nicht zwingend
erforderlich ist.
Ist die Verarbeitung solcher Daten im Einzelfall erforderlich, muss
hierfür eine besondere Rechtsgrundlage nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO
bestehen.
27. Minderjährige
Die Registrierung und geschäftliche Nutzung von Sharkz richtet sich
grundsätzlich an volljährige Personen.
Sharkz fordert Minderjährige nicht gezielt zur Übermittlung
personenbezogener Daten auf.
Werden Daten eines Kindes im Rahmen eines Auftrages übermittelt, darf
dies nur erfolgen, wenn die übermittelnde Person hierzu berechtigt ist
und die Angaben für die Bearbeitung des Auftrags erforderlich sind.
28. Speicherdauer und Löschung
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für
den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche
Aufbewahrungspflichten bestehen.
Es gelten insbesondere folgende Kriterien und Regelfristen:
Server-Log-Dateien:
grundsätzlich höchstens 14 Tage, sofern kein Sicherheitsvorfall
eine längere Speicherung erfordert.
Unvollständige oder nicht bestätigte Registrierungen:
grundsätzlich bis zu sechs Monate.
Nutzerkonten und Profildaten:
für die Dauer des Plattformvertrages. Nach Kontolöschung werden
nicht mehr erforderliche Daten gelöscht oder anonymisiert.
Aufträge, Leads und Nachrichten:
für die Dauer der Bearbeitung und anschließend grundsätzlich bis
zum Ablauf möglicher vertraglicher Ansprüche.
Kontakt- und Supportanfragen:
grundsätzlich bis zu sechs Monate nach Abschluss der Bearbeitung,
sofern daraus kein Vertrag oder Rechtsstreit entsteht.
Bewertungen:
grundsätzlich für die Dauer ihrer Veröffentlichung. Nach Entfernung
können erforderliche Nachweis- und Moderationsdaten bis zum Ablauf
möglicher Ansprüche gespeichert werden.
Verifikationsunterlagen:
nur bis zum Abschluss der Prüfung, sofern keine längere
Speicherung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist.
Referral- und Provisionsdaten:
bis zur vollständigen Abrechnung und anschließend nach Maßgabe
gesetzlicher Aufbewahrungs- und Verjährungsfristen.
Einwilligungsnachweise:
grundsätzlich für die Dauer der Einwilligung und bis zu drei Jahre
nach ihrem Widerruf oder Ende.
Sperr- und Missbrauchsdaten:
grundsätzlich bis zu drei Jahre, soweit dies zur Verhinderung
erneuter Verstöße oder zur Rechtsverteidigung erforderlich ist.
Vertrags- und Forderungsdaten:
grundsätzlich bis zum Ablauf der regelmäßigen Verjährungsfrist.
Diese beträgt regelmäßig drei Jahre und beginnt grundsätzlich mit
dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Handels- und steuerrechtliche Unterlagen:
je nach Dokumentenart sechs, acht oder zehn Jahre.
Nach Ablauf der jeweiligen Frist werden die Daten gelöscht oder
anonymisiert, sofern keine weitere gesetzliche Rechtsgrundlage für die
Speicherung besteht.
Daten in technischen Sicherungskopien können noch für einen begrenzten
Zeitraum enthalten sein. Backups werden nicht für operative Zwecke
verwendet und im Rahmen der regulären Sicherungszyklen überschrieben.
29. Rechte betroffener Personen
Betroffene Personen haben unter den gesetzlichen Voraussetzungen
folgende Rechte:
Auskunft nach Art. 15 DSGVO
über die verarbeiteten personenbezogenen Daten;
Berichtigung nach Art. 16 DSGVO
unrichtiger oder unvollständiger Daten;
Löschung nach Art. 17 DSGVO
personenbezogener Daten;
Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO;
Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO;
Widerspruch nach Art. 21 DSGVO;
Widerruf einer Einwilligung nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO;
Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde nach
Art. 77 DSGVO.
Zur Ausübung Ihrer Rechte können Sie sich an
info@sharkz.eu
wenden.
Zur Vermeidung einer unberechtigten Herausgabe oder Löschung von Daten
können wir einen geeigneten Identitätsnachweis verlangen.
Die Bearbeitung erfolgt grundsätzlich unentgeltlich. Bei offenkundig
unbegründeten oder exzessiven Anträgen gelten die gesetzlichen
Regelungen des Art. 12 Abs. 5 DSGVO.
30. Widerruf von Einwilligungen
Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft
widerrufen werden.
Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, die bis
zum Widerruf auf Grundlage der Einwilligung erfolgt ist, nicht
berührt.
Cookie- und Diensteeinwilligungen können über die
Cookie-Einstellungen angepasst oder widerrufen werden.
31. Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO
Erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Grundlage
von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e oder f DSGVO, haben Sie das Recht,
aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben,
jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung einzulegen.
Wir verarbeiten die betroffenen Daten anschließend nicht mehr,
sofern wir keine zwingenden schutzwürdigen Gründe nachweisen
können, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen,
oder die Verarbeitung der Geltendmachung, Ausübung oder
Verteidigung von Rechtsansprüchen dient.
Werden personenbezogene Daten zum Zweck der Direktwerbung
verarbeitet, können Sie jederzeit Widerspruch gegen die
Verarbeitung zu diesem Zweck einlegen. Nach einem Widerspruch
werden Ihre Daten nicht mehr für Direktwerbung verwendet.
32. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
Sie haben gemäß Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei einer
Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren.
Für nicht öffentliche Unternehmen mit Sitz in Bayern ist grundsätzlich
folgende Aufsichtsbehörde zuständig:
Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht – BayLDA
Promenade 18
91522 Ansbach
Deutschland
Betroffene Personen können sich auch an eine andere nach Art. 77 DSGVO
zuständige Aufsichtsbehörde wenden, insbesondere an die Behörde ihres
gewöhnlichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes.
33. Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten
Die Bereitstellung bestimmter personenbezogener Daten ist für die
Registrierung, Vermittlung, Vertragsdurchführung oder
Zahlungsabwicklung erforderlich.
Ohne erforderliche Pflichtangaben können insbesondere folgende
Leistungen nicht oder nur eingeschränkt bereitgestellt werden:
Einrichtung eines Nutzerkontos;
Erstellung eines Dienstleisterprofils;
Überprüfung eines Unternehmens;
Vermittlung einer Anfrage;
Kontaktaufnahme zwischen Nutzern;
Buchung eines kostenpflichtigen Pakets;
Zahlungs- und Rechnungsabwicklung.
Freiwillige Angaben sind entsprechend gekennzeichnet oder ergeben sich
daraus, dass sie für die jeweilige Funktion nicht zwingend
erforderlich sind.
34. Automatisierte Entscheidungen und Profiling
Sharkz kann automatisierte Verfahren zur Zuordnung von Aufträgen,
Erkennung von Missbrauch, Sortierung von Suchergebnissen und
Empfehlung passender Dienstleister verwenden.
Diese Verfahren berücksichtigen insbesondere die vom Nutzer
angegebenen Kriterien, Standorte, Leistungsbereiche,
Profilinformationen und Plattformaktivitäten.
Es findet derzeit grundsätzlich keine ausschließlich automatisierte
Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO statt, die gegenüber einer
betroffenen Person rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher
Weise erheblich beeinträchtigt.
Sollte zukünftig eine solche automatisierte Entscheidung eingesetzt
werden, werden betroffene Personen vorab gesondert über die
Funktionsweise, Bedeutung, Auswirkungen und ihre gesetzlichen Rechte
informiert.
35. Technische und organisatorische Maßnahmen
Wir setzen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen ein,
um personenbezogene Daten vor Verlust, Zerstörung, Manipulation,
unbefugter Offenlegung und unberechtigtem Zugriff zu schützen.
Hierzu können insbesondere gehören:
verschlüsselte Datenübertragung über HTTPS/TLS;
sichere Passwort-Hash-Verfahren;
CSRF-Schutz und serverseitige Eingabevalidierung;
Schutz vor SQL-Injection durch parametrisierte Datenbankabfragen;
rollenbasierte Zugriffsrechte;
Sitzungs- und Authentifizierungsschutz;
Protokollierung sicherheitsrelevanter Vorgänge;
regelmäßige Sicherheitsupdates;
Datensicherungen und Wiederherstellungsverfahren;
Beschränkung administrativer Zugriffe;
Verträge zur Auftragsverarbeitung;
regelmäßige Überprüfung der eingesetzten Schutzmaßnahmen.
Die Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technischen
Entwicklung und der jeweiligen Risikolage angepasst.
36. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir können diese Datenschutzerklärung anpassen, wenn sich die
rechtlichen Anforderungen, die technische Plattform, die angebotenen
Funktionen oder die eingesetzten Dienstleister ändern.
Die jeweils aktuelle Fassung wird auf Sharkz.eu veröffentlicht.
Bei wesentlichen Änderungen, die registrierte Nutzer betreffen,
informieren wir diese in angemessener Weise, beispielsweise per
E-Mail, im Nutzerkonto oder durch einen Hinweis auf der Plattform.